Entgelttransparenz

Gehaltsspanne

Minimum und Maximum des Gehalts für eine Stelle – Pflichtangabe in Stellenanzeigen

Was ist eine Gehaltsspanne?

Eine Gehaltsspanne zeigt das Minimum und Maximum des Gehalts für eine bestimmte Stelle. Sie gibt Bewerbern eine klare Orientierung, was sie erwarten können.

Beispiel: "45.000 - 55.000 Euro brutto pro Jahr" ist eine Gehaltsspanne für eine Entwickler-Position.

Warum ist die Gehaltsspanne wichtig?

Die EU-Entgelttransparenz-Richtlinie verpflichtet Arbeitgeber, in Stellenanzeigen eine Gehaltsspanne anzugeben. Das bedeutet für euch:

  • Rechtspflicht: Stellenanzeigen ohne Gehaltsspanne verstoßen gegen die Richtlinie
  • Bewerbungsqualität: Bewerber wissen sofort, ob das Gehalt zu ihren Erwartungen passt
  • Effizienz: Weniger Absagen wegen Gehaltsvorstellungen
  • Transparenz: Ihr zeigt, dass ihr faire Gehaltspraktiken habt

Ohne Gehaltsspanne in Stellenanzeigen riskiert ihr, dass qualifizierte Bewerber sich woanders bewerben – und ihr gegen die Richtlinie verstoßt.

Beispiel: Müller GmbH

Die Müller GmbH (25 Mitarbeiter, Maschinenbau) schreibt eine Stelle für einen CNC-Fräser aus. Früher stand in der Anzeige:

"Attraktive Vergütung je nach Qualifikation"

Das reicht nicht mehr. Die Müller GmbH ergänzt jetzt:

Gehaltsspanne: 38.000 - 46.000 Euro brutto pro Jahr (abhängig von Erfahrung und Qualifikation)

Bewerber wissen jetzt sofort, was sie erwarten können. Die Müller GmbH erhält weniger unpassende Bewerbungen und erfüllt die gesetzliche Vorgabe.

Mit easy Pay generiert die Müller GmbH Gehaltsspannen automatisch aus ihren Gehaltsbändern.

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